Claude Ammann neuer SFGV-Präsident
Am 27. Februar war es wieder so weit. Zum 17. Mal fand im KKL Luzern die SFGV-Generalversammlung statt. Traditionell wurde diese von einer Fachausstellung, verschiedenen Workshops und einem Galadiner begleitet.
Der Höhepunkt des diesjährigen SFGV-Tages war zweifelsfrei die Wahl von Claude Ammann zum neuen Präsidenten des Schweizerischen Fitness- und Gesundheitscenter Verbandes SFGV. Ohne Gegenstimme trat er damit in die Fussstapfen von Martin Steinhauer, der nach sechs Jahren sein Amt aus privaten Gründen zur Verfügung stellte. Claude Ammann ist kein Unbekannter im SFGV. Als Pressestellenleiter und langjähriges Vorstands-mitglied hat er schon viele Dinge für den SFGV und seine Mitglieder verändert.
(Interviews mit Claude Ammann und Martin Steinhauer)
In ihrem Vorstandsamt bestätigt wurden Roland Steiner (Geschäftsführer), Irene Berger und Maria Paul. Neu in den Vorstand wurden Susanne Preusser und Rolf Dürrenberger gewählt.
SFGV ist gut gerüstet
Auf der zum zweiten Mal stattfindenden Medienkonferenz stellten die SFGV-Vorstandsmitglieder Irene Berger und Roland Steiner zwei wichtige Projekte des SFGV vor. Insbesondere die neu entstehende Berufslehre mit EFZ (eidgenössischem Fähigkeitszeugnis) soll sowohl der Branche als auch jungen Menschen eine professionelle Zukunft ermöglichen. Bildung und Berufslehre sind zentrale Aufgaben für jede Branche. „Die rasant gewachsene Fitness- und Gesundheitsbranche wird ‚erwachsen’“, erklärte auch Claude Ammann, Pressechef und designierter Präsident des SFGV, „und unternimmt weitere Schritte in der Aus- und Weiterbildung kompetenter Mitarbeitender.“ Die Berufslehre mit EFZ sieht dabei eine dreigliedrige Ausbildung im Betrieb (Fitnesscenter), in der Berufsschule (zentral je Sprachregion) sowie eine überbetriebliche Fachausbildung vor. Laut aktuellem Zeitplan erfolgt die Ticketerteilung durch das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie BBT im Juli 2009. Damit könnte der neue Beruf zum 01.01.2011 in Kraft treten. Die ersten Lehrlinge könnten somit ab Sommer 2011 ausgebildet werden. Ziel ist es, den zweiten Gesundheitsmarkt als Kompetenzmarkt der Fitnessbranche zu etablieren. Schliesslich berge der 2. Gesundheitsmarkt, Schätzungen des SFGV zufolge, bis zu einer Milliarde CHF Umsatzpotenzial. Dementsprechend müsse man sich auch weg vom Fitnesscenter, hin zum Gesundheitszentrum positionieren.
Mit Corpura, dem Trainingsprogramm speziell für bzw. gegen das metabolische Syndrom, macht die Fitnessbranche einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Gesundheitsmarkt. In der deutschsprachigen Schweiz soll Corpura flächendeckend angeboten werden. Dafür wurde im Jahr 2008 die Ausbildung von Corpura MetaSyn-Trainern forciert, die von dem Diabetesspezialisten Prof. Dr. Roger Lehmann von der Universitätsklinik Zürich geleitet wurde. Zur weiteren Ausweitung des Angebotes soll die Ausbildung auch in die Ausbildung und Prüfung des „Fitnessinstruktors mit eidgenössischem Fachausweis“ integriert werden. Weitere Details über das Berufsbildungskonzept (Referentin: Maria Paul), über Corpura MetaSyn (Referentin: Irene Berger) und die nationale Kampagne beneFit (Referent: Roland Steiner) erfuhren die Besucher in den am Nachmittag stattfindenden Workshops.
Rahmenprogramm
Auf der Fachausstellung präsentierte eine Reihe namhafter Hersteller ihre Produkte. Aber auch zum Fachsimpeln und Kontakte knüpfen bot der Branchentreff eine optimale Plattform.
Der Abend bot dann nicht nur ein feines Nachtessen untermalt mit Musik der Jazzband Mishermans Friends, sondern auch Raum für Gesellschaftliches. So wurden die neuen Mitglieder des SFGV vorgestellt und das Panthera Fitness-+Präventionscenter aus Stans wurde als body-Life Swiss-Club des Jahres 2008 ausgezeichnet.
Auch die erfolgreichen Absolventen der Prüfung zum Fitnessinstruktor mit eidgenössischem Fachausweis wurden geehrt. Mit Dessert und Kaffee ging letztlich ein spannender SFGV Tag 2009 zu Ende.
Auch body LIFE-TV war vor Ort und hat für Sie Interviews geführt sowie Statemenst und Impressionen eingefangen.
Eine ausführliche Nachberichterstattung lesen Sie in der Ausgabe 2 der body LIFE Swiss.
Klaus Springer/SFGV

